Grabmahl

Unter drei alten Robinien am Rande des kleines Gartens hinter dem großen Wappenhenschstiftgebäude liegt das Einzelgrab von Johann Friedrich Ferdinand Wappenhensch.

Der Stifter einer Erziehungsanstalt für arme, verwaiste Kinder wirkte lange Jahre in Döbeln. Er war Justitiar, Gerichtsdirektor und Hospitalverwalter des St. Georgenhospitals.

Er wurde am 13.03.1787 in Zerbst geboren und studierte Rechtswissenschaften in Leipzig. Auf Veranlassung zweier Döbelner Bürger kam er nach Döbeln, wo er am 19.12.1810 die Erlaubnis zum Betreiben einer Advokatenpraxis erhielt.

Nach kurzem Eheglück starb seine junge Frau und er führte danach ein zurückgezogenes Leben. Er starb am 19.06.1869 in Döbeln und wurde nach seinem Wunsche in seinem Lieblingsaufenthalt, seinem schönen Garten, beerdigt